+++ HILFSPAKETE IN DER CORONA-KRISE +++

Nothilfe in der Corona-Krise

Als rasten wir voll auf den Abgrund zu …

Brasilien ist voll in der Krise angekommen. Nach den USA ist das größte Land Lateinamerikas das Land mit den meisten Neuinfektionen. Ende Mai wurden die schrecklichen Zahlen von fast 20 000 Neuinfektionen und 1000 Toten pro Tag registriert. Bei den geringen Testkapazitäten wird die Dunkelziffer als weitaus höher als in Europa, den USA oder Asien vermutet.

Besonders betroffen sind die Metropolen Sao Paulo und Rio de Janeiro sowie die Amazonas Stadt Manaus. Medien berichten, dass es überall an Schutzausrüstung fehle, auch weil andere Länder die letzten Reserven aufkaufen und Brasilien auf den internationalen Märkten einfach nicht mithalten kann. Damit ist das Land weltweit leider auch das mit den meisten Toten unter Krankenhauspersonal.

»Das Land rast auf den Abgrund zu«, wie es eine Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung aus Brasilien beschreibt. Und das Tragische ist, dass der offen rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro ohne Kurs in der Krise irrlichtert. Anfangs beschrieb er COVID-19 als »Grippchen«, dann verschliss er zwei Gesundheitsminister binnen 29 Tagen, zuletzt deklariert er Fitnessstudios und Schönheitssalons als systemrelevant.

Aktueller Spendenstand:

Hilfspakete

Wer Hunger hat, hat es eilig …

Unsere Partner aus Rio und Crato berichten von massiven Problemen. Die Leute werden zu Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen aufgefordert. Das Problem ist, dass der Großteil der Bevölkerung gerade in unseren Projektregionen keinem festen Arbeitsverhältnis nachgeht. Was machen Tagelöhner oder Honorarkräfte? Sie gehen auf der Suche nach Einkommen auf die Straße und bringen damit sich und die Gesellschaft in Gefahr. Die Alternative: sie und ihre Familien hungern.

Hinzu kommt, dass es an sauberem, fließendem Wasser fehlt. Die Menschen wohnen mit Großfamilien in kleinen Behausungen. In Rio leben bis zu 50.000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Viele haben Ihre Arbeit verloren, der informelle Sektor bricht vielerorts zusammen und es mangelt akut an Lebensmitteln und Hygieneartikeln.

Die Aktivitäten in den Projekten stehen still. Unsere Partner versuchen in den Vierteln über COVID-19 aufzuklären und die Bewohner mit dem Nötigsten zu versorgen. Mit der Kampagne »Wer Hunger hat, hat es eilig« werden Lebensmittelpakete gesammelt und verteilt.

AJUDA hilft in der Krise …

AJUDA unterstützt seine Partner und schnürt – wie sonst zu Weihnachten – Pakete für Grundnahrungsmittel. Ergänzt werden diese mit Seife und Desinfektionsmitteln. Ein Paket für eine Familie kostet beim derzeit schwachen Real nur 12,50 Euro. Es ist ein kleiner Beitrag, aber er kann für eine brasilianische Familie in diesen Zeiten einen riesigen Unterschied machen.

Im April wurden durch die Hilfe von AJUDA bereits 300 Pakete beschafft und verteilt. Unser Projektpartner Hermano de Sousa ist über alle Maßen dankbar. »Wir retten hier gerade Menschenleben«, schreibt er in einem Dankesbrief.

Ziel ist es, im Juni erneut eine Tranche von 300 Paketen sicherzustellen. Wir halten Sie über die Anzahl der gesammelten Pakete und den aktuellen Stand in Brasilien auf dem Laufenden. Die Solidarität ist vielerorts groß. Lassen Sie uns mit den Ärmsten in Brasilien solidarisch sein. Die Krise hat in Brasilien Ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht. So können Sie helfen …

Eine »Cesta Básica« kostet umgerechnet 12,50 Euro.
Wie immer gilt die 100-Prozent-Garantie von AJUDA: Jeder Cent kommt an. Und wie immer beteiligt sich jeder so wie er oder sie will. Spenden Sie ein, zwei, drei Pakete oder auch ein halbes – so wie es Ihnen möglich ist. Wir garantieren Ihnen, Ihre Hilfe kommt da an, wo sie dringend gebraucht wird.

Kurzinfo Cesta Básica
Eine »Cesta Básica« dient in Brasilien als volkswirtschaftliche Messeinheit dafür, ob man mit dem Mindestlohn (230 Euro, Stand 2019) die Grundernährung einer Familie für einen Monat sicherstellen kann und ob die Preise für Grundnahrungsmittel stabil bleiben. In einigen Betrieben ist es noch heute üblich, Mitarbeitern Teile Ihres Lohns in diesen Paketen mit Grundnahrungsmitteln zu bezahlen. Man kann die Pakete zudem fertig gepackt in vielen Supermärkten kaufen – in einigen Bundesstaaten sind sie sogar steuerfrei.

Die Inhalte variieren je nach den regionalen Essgewohnheiten. Enthalten sind typische Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen und Milch. Es handelt sich um Grundnahrungsmittel, bei denen allerdings wichtige Nährstoffe fehlen, die etwa in Obst und Gemüse enthalten sind.

Das ist drin:

3 kg Bohnen
4 kg Reis
3 kg Zucker
1 Liter Öl
2 Pakete Kaffee
2 Pakete Nudeln
1 Paket Kekse
2 Pakete Milchpulver
2 Pakete Haferflocken
1 Paket Sardinen
2 Seifen
2 Pakete Waschpulver
2 Flaschen Desinfektionsmittel

 

12,50 €

Unsere 100 Prozent Garantie: Jeder Cent kommt an!

AJUDA garantiert, dass alle Einnahmen aus Aktionen sowie die Spenden von Firmen und Privatpersonen ohne Abzüge und somit zu 100 Prozent in die Projekte in Brasilien einfließen.

AJUDA ist ein unbürokratischer Verein, der auf der ehrenamtlichen Arbeit seiner Mitglieder basiert. Somit fallen weder Gehälter noch Verwaltungskosten an. Auch die Flüge zur Projektevaluierung nach Brasilien werden privat von den Mitgliedern bezahlt.

Bei unseren Aktionen suchen wir im Vorfeld Sponsoren, die die jeweiligen Aktivitäten vorfinanzieren, so dass alle Einnahmen Reinerlös sind.

So einfach können Sie helfen:

Cesta Básica
Solidarität in der Corona-Krise …

Eine »Cesta Básica« kostet umgerechnet 12,50 Euro. Jeder beteiligt sich so wie er oder sie will.
Spenden Sie ein, zwei, drei Pakete oder auch ein halbes – wie es gerade passt.

Überweisen Sie dazu Ihren gewünschten Betrag an:
AJUDA e. V.
IBAN: DE09 4265 1315 0007 0054 73 · BIC: WELADED1HAT
Stadtsparkasse Haltern am See · Verwendungszweck: Corona

Oder spenden Sie per PayPal*:

*Wichtiger Hinweis zur 100%-Garantie:
Bitte beachten Sie, dass PayPal 1,5% Ihres Spendenbetrags plus 0,35 Euro pro Transaktion als Gebühr berechnet:
Von gespendeten 12,50 Euro erreichen uns demnach lediglich 11,96 Euro, die wir dann aber ohne weitere Abzüge verwenden.

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